• Antonio Anastasio
  • Jacques du Plouy
  • Vincent Nagle
  • Andrea Aversa
  • José Claveria

Mailand ist der Ursprungsort von Don Giussanis Bewegung Comunione e Liberazione und so hatte sich die Priesterbruderschaft seit langem ein Haus in der Stadt gewünscht, aus der viele ihrer Mitglieder kommen. Im Oktober 2013 wurde auf Initiative von Angelo Kardinal Scola ein Haus in der Pfarrei San Carlo alla Ca’ Granda im Stadtviertel Niguarda eröffnet. Von Anfang an zeigte sich der Wunsch der Bruderschaft, der Kirche und der Bewegung mit einer Präsenz in allen Bereichen zu dienen. Zu den Aufgaben, die die Mitglieder des Hauses übernahmen, gehört die Hochschulseelsorge am Polytechnikum Mailand auf dem Campus Bovisa, wo täglich die Eucharistie für die Universitätsmitarbeiter, Professoren und vor allem für die Studenten gefeiert wird. Die Bruderschaft arbeitet auch mit der Stiftung Maddalena Grassi zusammen, die vor allem Patienten im Endstadium unterstützt. Die Priester begleiten die Leidenden und helfen denjenigen, die in den verschiedenen Einrichtungen der Stiftung arbeiten. Darüber hinaus gibt es die Pfarrei, die einen Bezugspunkt für die vielen Freunde der Bruderschaft darstellt, die in Mailand und der Lombardei leben. Wohltätige Freiwilligendienste, an denen Studierende und junge Berufstätige teilnehmen, stellen einen wichtigen Bestandteil der Seelsorge und Erziehung zur Nächstenliebe dar.

  • Marco Ruffini
  • Santo Merlini
  • Giuseppe Manzini

Die Anwesenheit der Bruderschaft des heiligen Karl Borromäus in Bologna begann im September 2006, als Carlo Kardinal Caffarra, ein enger Freund von Bischof Camisasca, die Bruderschaft bat, ein Haus in der Hauptstadt der Emilia zu eröffnen. Gleichzeitig hoffte die Bewegung von CL auf die Anwesenheit von Priestern, die das Leben der Gemeinschaft vor Ort begleiten könnten. Im Oktober 2007 bertraute der Kardinal die Bruderschaft mit der Pfarrei St. Jesaja im historischen Zentrum, eine der ältesten Pfarreien der Stadt. Auf seinem Gebiet befinden sich die bedeutende Basilika des heiligen Franziskus und das Jugendgefängnis von Pratello. In dem Viertel leben viele Studenten. Die Priester der Bruderschaft sind im Pfarrhaus neben der Kirche untergebracht. In dem 2011 komplett renovierten Pfarrhaus werden seitdem auch Treffen von Jugendgruppen, die sich im schulischen Bereich engagieren, von den Missionaren betreut. Die Missionare bieten darüber hinaus den Patienten auf einigen Stationen der Universitätsklinik Sant’Orsola-Malpighi geistliche Begleitung an.

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  • Mario Follega
  • Aldo Belardinelli
  • Andrea Marinzi
  • Luis Miguel Hernandez
  • c/o Villaggio S. Michele Arcangelo Contrada Cigliano 15 62014 Corridonia

Das Haus San Giuseppe wurde in Corridonia, in der Provinz Macerata, im Dorf der Sozialgenossenschaft PARS (Prävention, Assistenz, Reintegration in die Gesellschaft) gegründet, die seit 1990 auf dem Gebiet der Vorbeugung und Behandlung von pathologischen Abhängigkeiten und von schweren Belastungen unter Jugendliche tätig ist. Dank der Gastfreundschaft von Msgr. Conti, dem Erzbischof von Fermo, arbeiten die Priester mit der Pfarrei Santo Stefano auf dem Monte San Giusto zusammen, helfen dem Pfarrer bei seiner pastoralen Aufgabe und betreuen die Katechesegruppen. Die Grundpfeiler, auf denen die Regel des Priesterhauses gründet, sind Gebet, Arbeit und geschwisterliche Liebe –die grundlegenden Bestandteile des Lebens. Kraftquellen sind das Gebet und die tiefe Gemeinschaft, die im Haus gelebt wird.

  • Paolo Sottopietra
  • Emmanuele Silanos
  • Andrea D’Auria
  • Francesco Ferrari
  • Giovanni Fasani
  • Michael Konrad
  • Stefano Tenti
  • Andrea Sidoti

Pater Massimo Camisasca hat die Leitung der Bruderschaft immer als eine von Kollegialität getragene Wirklichkeit verstanden, in der Autorität und Freundschaft eng miteinander verbunden sind. Aus diesem Grund leben und arbeiten die Mitglieder des Generalrates der Priesterbruderschaft in den langen Gängen des Hauses in der „Via Boccea“ in Rom zusammen. Am Generalrat der Bruderschaft des heiligen Karl Borromäus nehmen teil: Pater Paolo Sottopietra, Generaloberer der Bruderschaft; Pater Emmanuele Silanos, Generalvikar der Bruderschaft und Delegierter für Italien, Asien und Russland; Pater Stefano Tenti, Generalschatzmeister der Bruderschaft; Pater Andrea D’Auria, Professor für Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Urbaniana und Delegierter für Europa; Pater Francesco Ferrari, Rektor des Priesterseminars, und Andrea Sidoti, Generalsekretär der Bruderschaft. In der Via Boccea gibt es weitere Priester, die für das Zentrum der Bruderschaft arbeiten: Pater Giovanni Fasani, Vize-Rektor des Ausbildungshauses, und der Studienpräfekt Pater Michael Konrad.

  • Nicolò Ceccolini
  • Gerard McCarthy
  • Paolo Desandrè
  • Dino Goretti
  • Michele Lugli
  • Santa Maria del Rosario ai Martiri Portuensi
  • Via Chiusdino 16 00148 Roma
  • +39 06 65 53 081
  • Website

La Magliana ist ein Stadtteil im Südosten Roms. Die Gemeinde Santa Maria del Rosario in Pompei ist seit 1997 der Bruderschaft anvertraut. Damals lebten die Priester in der alten Pfarrkirche auf der Piazza Madonna di Pompei, die heute von den Missionarinnen des heiligen Karl Borromäus geführt wird. Die neue Kirche mit dem Namen Santa Maria del Rosario ai Martiri Portuensi wurde am 16. Dezember 2007 von Benedikt XVI. geweiht. Sie steht an der Stelle, an der Johannes Paul II. im November 1998 anlässlich seines Besuchs in der Pfarrei die Messe gefeiert hat. Die Anwesenheit der Missionarinnen in der Nachbarschaft ist für die Priester eine große Hilfe. Gemeinsam arbeiten sie an karitativen und pädagogischen Projekten wie der Nachmittagsbetreuung, dem Kindergarten, dem Katechismus für Kinder, der Gruppe für Schüler der Mittelstufe, der Schülergemeinschaft von CL (Gioventù studentesca) und Sommerfreizeiten.

  • Sergio Ghio
  • Matteo Stoduto
  • Lorenzo Di Pietro
  • Paolo Prosperi
  • Santa Maria in Domnica
  • Via della Navicella 10, 00184, Roma
  • +39 06 77 20 26 85
  • Website

In der Pfarrei Santa Maria in Domnica, die von den Römern „la Navicella“ (das Schifflein) genannt wird, gibt es eine Mission, die in besonderer Weise den Jugendlichen gewidmet ist. Einige Priester arbeiten als Lehrer in der Mittel- und Oberstufe, andere leiten das Jugendzentrum „Monti Esquilino“ in Via delle Sette Sale, einem alten salesianischen Oratorium, das im Jahr 2000 der Bruderschaft des heiligen Karl Borromäus anvertraut worden war. Das Zentrum ist ein Bildungsangebot, ein Ort, der das Leben in seiner ganzen Vielfalt aufnehmen möchte. Dem Charisma Don Giussanis folgend, wurden mehrere Einrichtungen ins Leben gerufen. Dazu zählen eine CL-Gemeinschaft für Schüler der Oberstufe (Gioventù studentesca), das „Boot von Petrus“ für Schüler der Mittelstufe und die „Sterne von San Lorenzo“ für Grundschüler.

Foto ciol

  • Gianalessandro Bonicalzi
  • Paolo Buscaroli
  • Massimiliano Boiardi
  • Sant'Eusebio
  • Piazza Vittorio Emanuele II 12/A 00185 Roma
  • +39 06 44 66 170

Die altehrwürdigen Pfarrei Sant’Eusebio im römischen Stadtteil Esquilin befindet sich an der nördlichen Ecke der großen Piazza Vittorio. Sie ist eine der ältesten Pfarreien des Christentums und wurde im vierten Jahrhundert auf den Ruinen des Hauses von Eusebius, eines römischen Patriziers und Priesters, gegründet. Eusebius war 357 von Konstantin II. gefoltert und zum Hungertod verurteilt worden, weil er sich im Arianismusstreit zum Glaubensbekenntnis des Athanasius bekannt hatte. Nach seinem Tod wurde das Haus in eine Titelkirche umgewandelt und von Papst Liberius (352–366) geweiht. Das Gebiet der Pfarrei, das seit 2009 der Mission der Bruderschaft anvertraut ist, umfasst einen Teil des historischen Stadtviertels Esquilin. Das Gebiet ist durch starke Einwanderung, zunehmende Überbevölkerung und soziale Spannungen gekennzeichnet. Zu den aktuellen Herausforderungen gehört das friedliche Zusammenleben der dort ansässigen Italiener mit den hinzugekommenen ethnischen Gruppen wie Bengalen und Chinesen, deren geschäftliche Aktivitäten sich in den Straßen des Viertels ausbreiten.

  • Umberto Tagliaferri
  • Patrick Valena
  • Maurizio Pirola
  • Giovanni Brembilla
  • Nicola Ruisi
  • Via Vittorio Veneto 8, 42121, Reggio Emilia

Die Anwesenheit der Bruderschaft in Reggio Emilia begann am 10. Dezember 2012, als einige Priester aufgerufen wurden, die Mission des neu gewählten Bischofs Massimo Camisasca, der am 16. Dezember desselben Jahres in die Diözese Reggio Emilia-Guastalla eingeführt wurde, mit der Errichtung eines neuen Hauses zu begleiten. Mit den Priestern kamen auch einige Missionarinnen des heiligen Karl Borromäus, die die Betreuung des Bischofshaus übernahmen. Es handelt sich um eine besondere Mission, die dazu berufen ist, diskret im Hintergrund ausgeführt zu werden, zugleich aber eine Dimension beinhaltet, die eine ganze Diözese umfasst, die so reich ist an Geschichte, Glauben und Werken. Ein Gebiet, in dem seit Mathilde von Tuszien sich die Geschicke von Kirche, Politik und Gesellschaft oft miteinander verflochten und befruchtet haben, was zu einer großen Schar an Glaubenszeugen und Heiligen geführt hat, darunter der selige Seminarist und Märtyrer Rolando Rivi.

  • Gianluca Attanasio
  • Stefano Lavelli
  • Paolo Pietroluongo
  • Pietro Paiusco
  • Stefano Don
  • Santa Giulia
  • Piazza Santa Giulia 7/BIS 10124 Torino
  • +39 011 8178863
  • Website

Die Priesterbruderschaft war 2005 in Turin präsent. Im September 2014 kehrte sie in die Hauptstadt des Piemont zurück und eröffnete ein Haus in der Pfarrei Santa Giulia im historischen Stadtzentrum: eine Kirche, die nach dem Willen der Markgräfin von Barolo, der Dienerin Gottes Julia Colbert, zu Ehren ihrer Schutzpatronin, der Jungfrau und Märtyrerin Julia von Korsika, errichtet worden war. Die ehemaligen Pfarrer haben eine sehr lebendige Pfarrei mit vielen jungen Menschen und Familien hinterlassen, die sich sehr über die Ankunft der Priesterbruderschaft der Missionare des heiligen Karl Borromäus freuten.

  • Beniamino Bosello
  • Federico Moscon
  • Nostra Signora della Provvidenza
  • Via Pasquale Besenghi 8, Trieste

Die Anwesenheit der Priesterbruderschaft in Triest begann 1991 mit der offiziellen Eröffnung des Hauses in der Pfarrei St. Pius X., die der Bruderschaft anvertraut worden war. Die Priester arbeiten auch am Bau des neuen Oratoriums, unterstützt von den vielen jungen Menschen von Comunione e Liberazione in der Stadt

  • Francesco Ferrari
  • Giovanni Fasani

Die Seminaristen der Priesterbruderschaft entdecken in den Jahren der Ausbildung die Schönheit des gemeinschaftlichen Lebens, der Stille, der Liturgie, des Studiums und der Mission. Sie entdecken die Anziehungskraft eines Lebens, das ganz auf die Umkehr zu Christus ausgerichtet ist; eines Lebens voller Leidenschaft, damit die Menschen Ihn erkennen können.

Der Ausbildungsweg des Seminars besteht aus zwei ersten Studienjahren der Philosophie und einer Einführung in das Leben der Priesterbruderschaft. Nach dem Studium der Philosophie verbringen die Seminaristen ein Jahr in einem der Häuser im Ausland, um ihre ersten Erfahrungen in der Mission zu sammeln. Nach ihrer Rückkehr setzen sie ihr Studium mit einem dreijährigen Theologiekurs fort. Am Ende des Theologiekurses werden sie zu Diakonen geweiht und brechen zu ihren jeweiligen Einsatzort auf.

Der Alltag ist geprägt von gemeinschaftlichem Gebet, Momenten der Stille und dem Gottesdienst. Die akademische Ausbildung erfolgt sowohl durch interne Kurse als auch durch den Besuch der Päpstlichen Universitäten Roms. Die Nachmittage sind dem Studium und den übertragenen Aufgaben gewidmet: dem Sekretariat, den Liedern, der Liturgie, der Gartenarbeit, der Bibliothek, usw. Jedem ist auch eine missionarische und wohltätige Aufgabe anvertraut: der Besuch von älteren Menschen, kranken Kindern in einem Kinderkrankenhaus, Jugendlichen in Jugendgefängnissen oder Familien in den römischen Vororten, oder die Unterstützung der Priester bei der Erziehung von Kindern.

Jeder Seminarist wird mit Blick auf das Leben in einer Gemeinschaft ausgebildet: Aus diesem Grund ist das Seminar in kleinere Gruppen unterteilt, echte Häuser, in denen er wachsen kann, um die Schönheit der gelebten Gemeinschaft zu entdecken. Auch die Liturgie, das Gemeinschaftsgebet und die gemeinsam ausgeführten Aufgaben sind wichtige Aspekte in der Vorbereitung auf das Leben in einer Gemeinschaft.

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