• Alessio Cottafava
  • Stefano Don
  • Tommaso De Carlini
  • calle Diego Centeno 207, San Bernardo, Región Metropolitana Chile

San Bernardo ist ein Stadtteil in der Metropolregion Santiago de Chile. Dort befindet sich die Pfarrei Divino Maestro, zu der vier Kirchen gehören, jede mit ihrer eigenen Gemeinde: María de los Àngeles, Divina Providencia, Cristo Rey, Nuestra Señora de Lourdes. An der Straße, die den südlichen Bezirk der Hauptstadt senkrecht teilt, steht die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Victoria und in der Mitte das Haus der Priesterbruderschaft. Es ist ein armes Viertel, in dem hauptsächlich Einwanderer wohnen, für die die katholische Kirche eine respektierte und geliebte Gegenwart ist. Die Entscheidung, ein Haus der Bruderschaft unweit des bestehenden in Puente Alto zu eröffnen, wurde auf Einladung des örtlichen Bischofs Juan Ignacio González Errázuriz getroffen. Zu den wichtigsten Verpflichtungen der Mission gehören das Amt des Kaplans von Edudown (eine gemeinnützige Stiftung, die Familien von Kindern und Jugendlichen mit Down-Syndrom unterstützt), die Verbesserung der Suppenküche für die Armen, das Seminar der Gemeinschaft für Erwachsene der Bewegung von CL und vor allem Angebote für Jüngsten.

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Nella mensa lavorano oggi gratuitamente tre cuoche e cinque aiutanti. “E ai giovani della parrocchia abbiamo proposto, come gesto di caritativa ogni 15 giorni, di servire ai tavoli e fare compagnia agli utenti”. L’anno scorso è stato scelto anche il patrono: san Filippo Neri, che dava da mangiare ai bimbi poveri di Roma. Il rapporto con i giovani è un tratto distintivo della missione. La proposta di un cammino per i ragazzi dai 14 anni, fatto di incontri, passeggiate, caritative, giochi e film, è stata accolta positivamente e si è realizzata nel gennaio del 2015 a Chillán, nel sud del Paese: un campeggio estivo con una trentina di ragazzi. A San Bernardo già esisteva un piccolo nucleo di persone del movimento di Cl. Con loro, si sono stabiliti in breve tempo rapporti molto positivi, fioriti in un coinvolgimento nella parrocchia e nella proposta di una scuola di comunità per adulti.

  • Lorenzo Locatelli
  • Marco Aleo
  • Diego Garcia
  • Simone Gulmini
  • Federico Ponzoni
  • Beato Pedro Bonilli
  • Maestro Palomo 0486 Puente Alto, Región Metropolitana Santiago de Chile
  • Website

Am Fuß der Anden liegt Puente Alto, ein Stadtteil im Südwesten der Metropolregion Santiago de Chile. In der Pfarrei des seligen Pedro Bonilli, die 2006 vom damaligen Bischof von Santiago, Francisco Javier Kardinal Errazuriz, der Bruderschaft anvertraut wurde, spiegeln sich die vielen Kontraste dieses Landes wider. 70% der Einwohner bekennen sich zum Katholizismus, aber evangelische Gruppen, Mormonen und andere Sekten haben großen Zulauf. In einem Stadtteil voller Kinder und Jugendlicher zeichnet sich die Mission durch Bildungsinitiativen aus: Katechese in Vorbereitung auf die Erstkommunion, an der nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern teilnehmen. Darüber hinaus gibt es Jugendfreizeiten und die sog. misiones, eine Art Gemeindemission in Kleingruppen, die zu den Besonderheiten des chilenischen Katholizismus zählt. Priester werden auch in die Lehre und die geistliche Begleitung von Studierenden einbezogen. Aber es gibt auch Erwachsene und Familien: Ein großer Teil des Gemeindelebens, der kulturelle Initiativen sowie der Sozialpastoral für die Arme und Bedürftige ist an sie gerichtet.

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  • Ruben Roncolato

Das Ausbildungshaus wurde am 4. November 2009 in Santiago im Stadtteil „Ciudad del Este“ eröffnet, wo sich die Priester der Bruderschaft bereits um die Pfarrei Pedro Bonilli von Puente Alto und um andere pastorale Aufgaben rund um das Leben von CL kümmerten. Das Priesterseminar war 2002 in Mexiko-Stadt errichtet worden, um Berufungen in der Bruderschaft aufzunehmen, die in Lateinamerika entstanden sind. In den folgenden Jahren waren die Voraussetzungen für den Fortbestand des Priesterseminars in Mexiko jedoch nicht mehr gegeben. Man hat deswegen an Chile gedacht, wo die Bruderschaft 2006 angekommen war. Das Land erweist sich wirtschaftlich und institutionell als relativ stabil, insbesondere Santiago, das Zentrum des kulturellen und universitären Lebens. Das Haus ist nicht nur Sitz des Priesterseminars für die ersten Jahre, sondern bietet auch eine umfassende Ausbildung. Es ist offen für Seminaristen, die aus Italien entsandt werden, um eine größere Gemeinschaft zu bilden und die Möglichkeit zu haben, Priester schon innerhalb des lateinamerikanischen Kulturkreises auszubilden. Im Juni 2011 wurde das neue Seminar in Camino el Olivar, in der Gemeinde Las Condes, eingeweiht. Am 19. Dezember 2015 wurden die ersten Diakone außerhalb Italiens geweiht.

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