• Gianluca Carlin
  • Georg Del Valle
  • Davide Matteini
  • Riccardo Aletti
  • Nicola Robotti
  • Unità pastorale di Kreuz Köln-Nord
  • Regenboldstr. 4 50765 Koln
  • Website

Die Anwesenheit der Priesterbruderschaft in Deutschland ab 1992 geht auf die Bitte von Oskar Saier zurück, dem damaligen Erzbischof von Freiburg i.Br. Er hat P. Romano Christen, der Seminarist im erzbischöflichen Priesterseminar in Freiburg gewesen war, nach dessen Kaplanszeit 1994 die Leitung der Pfarrei St. Bonifatius in der Kreisstadt Emmendingen anvertraut. Zur ersten Hausgemeinschaft gehörte auch P. Gianluca Carlin, der nebst den Aufgaben in der Pfarrei an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg promoviert hat. Bald kamen auch andere Mitbrüder dazu, so dass die Hausgemeinschaft zeitweise aus sechs Mitgliedern bestand. Im Laufe der Jahre vergrößerte sich der pastorale Bereich, da eine große Seelsorgeeinheit errichtet wurde, bestehend aus den Pfarreien St. Bonifatius und St. Johannes in Emmendingen, St. Gallus in Teningen-Heimbach und dem Zentrum für Psychiatrie.

Von Anfang an betreuten die Priester auch die deutschen Gemeinschaften von Comunione e Liberazione.

 

Im Jahr 2009 zog die Kommunität nach Köln um, wo der damalige Erzbischof Kardinal Joachim Meisner den Priestern den Seelsorgebereich Kreuz-Köln-Nord anvertraute, dessen Pfarrer P. Romano wurde. Der Hausobere, P. Gianluca Carlin, wurde zum Schulseelsorger am St. Ursula-Gymnasium und der Realschule Elisabeth von Thüringen in Brühl ernannt.

Der neue Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, hat 2015 P. Romano zum Direktor des Collegium Albertinum ernannt, dem Theologenkonvikt des Erzbistums Köln in Bonn. Pfarrer im Seelsorgebereich Kreuz-Köln-Nord wurde zuerst P. Lorenzo Di Pietro (bis 2017) und dann P. Georg del Valle. Zur Hausgemeinschaft gehört seit 2016 P. Davide Matteini, Kaplan und Lehrer in Ausbildung, sowie seit 2019 P. Riccardo Aletti und P. Nicola Robotti, die 2020 durch Kardinal Woelki im Kölner Dom zu Priestern geweiht wurden.