{"id":9472,"date":"2024-06-24T12:26:03","date_gmt":"2024-06-24T10:26:03","guid":{"rendered":"https:\/\/sancarlo.org\/le-promesse-di-dio\/"},"modified":"2024-10-04T19:17:44","modified_gmt":"2024-10-04T17:17:44","slug":"le-promesse-di-dio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/le-promesse-di-dio\/","title":{"rendered":"Gottes Verhei\u00dfungen"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image wp-block-image--fnztema is-style-full-width\"><picture><source media=\"(min-width: 1280px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi.jpeg 2x\"><source media=\"(min-width: 1024px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi-1024x682.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi.jpeg 2x\"><source media=\"(min-width: 768px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi-800x533.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi.jpeg 2x\"><source media=\"(min-width: 200px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi-500x333.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/BEGHI-PAGANI-BARRANI-dimensioni-grandi-1000x666.jpeg 2x\"><img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" alt=\"Beghi Pagani Barrani Dimensioni Grandi\" \/><\/picture><figcaption>Ignazio Beghi, Matteo Pagani und Giovanni Barrani bei der Feier nach ihrer Diakonweihe im vergangenen Jahr.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Als ich der Leiterin des Z\u00fcricher Labors, in dem ich arbeitete, mitteilte, ich g\u00e4be meine Promotion auf, weil ich Priester werden wolle, stellte sie mir, ohne mit der Wimper zu zucken, nur eine einzige Frage: \u201eWie kommt es, dass du dieses Jahr mit solcher Leidenschaft gearbeitet hast, wenn du nicht an einer wissenschaftlichen Karriere interessiert bist?\u201c Diese Frage rief in mir sofort alles wach, was ich im zur\u00fcckliegenden Jahr erlebt hatte. Nie hatte ich so viel Freude an der Forschung gehabt wie in den letzten Monaten. Und das gleiche galt f\u00fcr das Zusammensein mit meinen Freunden, meinen Einsatz f\u00fcr die Gemeinschaft und mein Bem\u00fchen, allen die Sch\u00f6nheit des christlichen Lebens nahezubringen. Sie hatte v\u00f6llig Recht. Ohne es zu wissen, hatte sie den Punkt getroffen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als mir zum ersten Mal der Gedanke kam, Priester zu werden, war ich noch ein Kind. In der Mittelschule begann ich, dank der Freundschaft mit Don Agostino, einem Priester meiner Heimatstadt, den Glauben, den meine Familie mir vermittelt hatte, tiefer zu entdecken. Eines Tages, ich muss etwa 12 Jahre alt gewesen sein, ging mir, als ich meine Gebete sprach, zum ersten Mal durch den Sinn: Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, mein ganzes Leben Jesus zu schenken! Wie es dazu kam, wei\u00df ich nicht mehr. Und ich erz\u00e4hlte auch niemandem von diesem Dialog, den ich mit dem lieben Gott begonnen hatte. Denn es war etwas sehr Kostbares, das ich nicht gef\u00e4hrden wollte. Diese Intuition, diskret und hartn\u00e4ckig wie ein kleines Samenkorn, fiel auf einen Boden, der bereitet war, wie nur Gott es kann, durch gro\u00dfe Verhei\u00dfungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p>Mir ging durch den Sinn: Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, mein ganzes Leben Jesus zu schenken!<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die erste kam von meinen Eltern, die mir auf sehr einfache und allt\u00e4gliche Weise vermittelt hatten, dass das Leben etwas Gutes ist: Sie waren immer umgeben von vielen Freunden. Ich wuchs n\u00e4mlich in einer Familie der Bewegung <em>Comunione e Liberazione<\/em> auf, und es war ein gro\u00dfes Geschenk, von klein auf zu diesem Volk zu geh\u00f6ren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich w\u00e4hrend meiner Gymnasialzeit die Sch\u00fclergruppen der Bewegung kennenlernte, wurde diese Freundschaft auch mir geschenkt. Mir wurde bewusst, dass all das Sch\u00f6ne, das wir gemeinsam erlebten, aus dem Glauben kam. Obwohl ich die Zusammenh\u00e4nge nicht genau verstand, war mir klar, dass ohne Christus dies alles nicht m\u00f6glich w\u00e4re. So wurde das Antlitz dieses Jesus, dem ich als Kind mein Leben schenken wollte, immer deutlicher und faszinierender.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Intuition von vor einigen Jahren tauchte wieder auf, mit gr\u00f6\u00dferer Kraft, aber ich wollte mich nicht darauf einlassen. Ich hatte Angst, etwas zu verlieren. Um diesen hartn\u00e4ckigen Gedanken zu vertreiben, st\u00fcrzte ich mich nach dem Abitur kopf\u00fcber in ein Studium, das mir sehr gut gefiel, und hoffte, mit der Zeit w\u00fcrde er ganz verschwinden. Ich arbeitete hart, um gute Ergebnisse zu erzielen, in der Hoffnung, mein Studium im Ausland fortsetzen zu k\u00f6nnen. Aber irgendetwas an diesem Projekt, das unbedingt reibungslos ablaufen sollte, lie\u00df mir keine Ruhe. Und eigentlich wusste ich sehr gut, was es war. Einige Monate vor meinem Abschluss wurde Don Antonio, den alle nur Anas nannten, zum Studentenpfarrer am Polytechnikum Mailand-Bovisa ernannt, wo ich studierte. Endlich entschloss ich mich, mit ihm \u00fcber das zu sprechen, was mich schon seit einiger Zeit bewegte. Vielleicht erwartete ich mir gro\u00dfe, einschneidende Worte, aber er riet mir einfach nur, darauf zu schauen, wo ich gl\u00fccklich sei. Mit diesem Ratschlag zog ich los, um mein Studium zu beenden, zun\u00e4chst in Lausanne und dann in Z\u00fcrich. Ich bem\u00fchte mich einfach, meinen tiefsten Sehns\u00fcchten Raum zu geben. Dabei stellte ich fest, dass meine Pl\u00e4ne mir immer kleiner vorkamen, aber das Leben mehr Geschmack und Freude gewann. Sogar mein Chef bemerkte, dass sich bei meiner Arbeit etwas ver\u00e4ndert hatte. Wenn das Herz sich auf Gottes Verhei\u00dfungen verl\u00e4sst, bl\u00fcht das Leben auf, in all seinen Aspekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach und nach sah ich immer klarer, was f\u00fcr eine lange Folge von erf\u00fcllten Verhei\u00dfungen meine Geschichte war. Ich hatte keinerlei Grund zu bef\u00fcrchten, dass ich etwas verlieren w\u00fcrde, wenn ich dieser Einladung folgte, die ich als Kind erhalten hatte. Heute wei\u00df ich, dass es die gr\u00f6\u00dfte Verhei\u00dfung war, die mir in meinem Leben gemacht wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfen Verhei\u00dfungen Gottes bereiten uns darauf vor, die Berufung aufzunehmen, die er f\u00fcr uns vorgesehen hat: das Zeugnis von Ignazio Beghi.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":7809,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"slim_seo":{"title":"Gottes Verhei\u00dfungen - Priesterbruderschaft des heiligen Karl Borrom\u00e4us","description":"Die gro\u00dfen Verhei\u00dfungen Gottes bereiten uns darauf vor, die Berufung aufzunehmen, die er f\u00fcr uns vorgesehen hat: das Zeugnis von Ignazio Beghi."},"footnotes":""},"categories":[922],"tags":[1054,1072,926,1055],"writers":[20],"regions":[950],"cities":[1006],"class_list":["post-9472","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zeugnisse","tag-ordinazioni-de","tag-promessa-de","tag-sacerdozio-de","tag-vocazione-de","writers-ignazio-beghi","regions-italia-de","cities-rom"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9472"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9474,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9472\/revisions\/9474"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7809"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9472"},{"taxonomy":"writers","embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/writers?post=9472"},{"taxonomy":"regions","embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/regions?post=9472"},{"taxonomy":"cities","embeddable":true,"href":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/cities?post=9472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}