{"id":9476,"date":"2024-06-30T18:37:14","date_gmt":"2024-06-30T16:37:14","guid":{"rendered":"https:\/\/sancarlo.org\/unesperienza-di-comunione-e-amicizia\/"},"modified":"2024-10-04T19:22:41","modified_gmt":"2024-10-04T17:22:41","slug":"unesperienza-di-comunione-e-amicizia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/unesperienza-di-comunione-e-amicizia\/","title":{"rendered":"Eine Erfahrung von Gemeinschaft und Freundschaft"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image wp-block-image--fnztema is-style-full-width\"><picture><source media=\"(min-width: 1280px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23-1366x767.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23.jpeg 2x\"><source media=\"(min-width: 1024px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23-1024x575.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23.jpeg 2x\"><source media=\"(min-width: 768px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23-800x449.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23-1600x898.jpeg 2x\"><source media=\"(min-width: 200px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23-500x281.jpeg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/20230910-Taipei-Vacanze-CL-Dongshilinchang-23-1000x561.jpeg 2x\"><img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" alt=\"20230910 Taipei Vacanze Cl Dongshilinchang 23\" \/><\/picture><figcaption>Martino Zavarise in Taiwan<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>Ich wurde in Trient geboren und bin in einem Tal unweit der Provinzhauptstadt aufgewachsen. In den Sommerferien zwischen Mittelschule und Gymnasium nahm ich mit meiner Familie an einer Freizeit der regionalen Gemeinschaft von <em>Comunione e Liberazione<\/em> in den Bergen teil. Bei dem ersten Ausflug, den wir machten, nahm ich mir vor, ein paar Jugendliche von <em>Giovent\u00f9 Studentesca (die Sch\u00fclergemeinschaft von Comunione e Liberazione)<\/em> kennenzulernen. Ich ging also mit meinem Sandwich zu einer kleinen Gruppe, die noch auf einige andere wartete, um mit dem Essen zu beginnen. Bei denen blieb ich den ganzen Tag, und auch in den folgenden Tagen \u201eklebte\u201c ich gewisserma\u00dfen an ihnen. Die einfache und sch\u00f6ne Freundschaft, die sie verband, gefiel mir. Und die Begeisterung, mit der sie alles mitmachten: das Singen, die Spiele, Wanderungen, Vortr\u00e4ge. Ab September ging ich dann immer zu den Treffen von GS in Trient. Meine Gymnasialzeit war sehr sch\u00f6n, auch wenn es nat\u00fcrlich die f\u00fcr dieses Alter typischen Probleme und M\u00fchen gab. Das, was ich mit den Freunden von GS erlebte, brachte mich aber immer wieder zur\u00fcck ins Leben. Wir fragten uns nach dem Grund der Dinge und gingen die Schule mit viel Enthusiasmus, aber auch mit einem Urteil an. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und planten Ausfl\u00fcge, Spiele, Ferien.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im August 2012 nahm ich mit einigen Jugendlichen von GS (darunter mein Cousin Gabriel, der inzwischen auch Priester der <em>Fraternit\u00e0 San Carlo<\/em> ist) an einer Wallfahrt nach Polen teil: zehn Tage liefen wir zu Fu\u00df zu dem Marienwallfahrtsort Tschenstochau. In diesen Tagen wurde mir klar, dass Gott einen guten Plan f\u00fcr mich hatte und mich aufforderte, diesen zu entdecken. Kurz darauf begann ich mein Studium in Bologna. Ich lernte neue Freunde kennen, verliebte mich in ein M\u00e4dchen, und alles sagte mir, dass das Leben eine gro\u00dfe Verhei\u00dfung zum Guten ist.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p>In diesen Tagen wurde mir klar, dass Gott einen guten Plan f\u00fcr mich hatte\u00a0<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nach der sch\u00f6nen Erfahrung mit GS war es f\u00fcr mich ganz nat\u00fcrlich, sie fortzusetzen, indem ich mich der dortigen Gemeinschaft des CLU anschloss. In Bologna machte ich die Erfahrung, dass der Glaube Ausdruck fand im Leben eines Volkes, das aus gemeinsam erlebten Momenten, Caritativa und Gespr\u00e4chen \u00fcber alles M\u00f6gliche bestand. Man k\u00f6nnte es in zwei Worten zusammenfassen: Gemeinschaft und Freundschaft. Mit der Zeit setzte ich mich immer mehr f\u00fcr das Leben dieser Gruppe ein und \u00fcbernahm auch Verantwortung. Am Ende des zweiten Studienjahres war ich zwar sehr aktiv, aber nicht gl\u00fccklich. Ich sp\u00fcrte, dass etwas fehlte. Ich war auch hin- und hergerissen zwischen einer emotionalen Beziehung, die mir viel abverlangte, und meinem Engagement f\u00fcr die Gemeinschaft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Damals geschah etwas, das uns alle aufw\u00fchlte: Eine Freundin aus der GS-Zeit, eine von denen, die ich bei dem ersten Ausflug kennengelernt hatte, trat in ein Kloster ein. Am Abend bevor sie abfuhr, organisierten wir ein Abschiedsfest. An jenem Abend war ich total fasziniert von ihrer radikalen Entscheidung, und noch mehr von ihrem gl\u00fccklichen Gesicht. Auf dem Heimweg \u00fcberraschte mich der Gedanke: \u201eAuch ich m\u00f6chte ganz Christus geh\u00f6ren, so wie sie.\u201c In den folgenden Monaten gewann der Wunsch, mein ganzes Leben Gott hinzugeben, langsam Oberhand, bis ich mich schlie\u00dflich entschloss, dar\u00fcber mit Marco Ruffini, einem Priester der <em>Fraternit\u00e0 San Carlo<\/em>, zu sprechen. Damit begann ein sehr sch\u00f6ner Weg, auf dem ich zun\u00e4chst meine Berufung zur Jungfr\u00e4ulichkeit und dann zum Priestertum pr\u00fcfte. Der Wunsch, mein ganzes Leben Christus hinzugeben, war entstanden in dem einfachen Leben der Gemeinschaft, zu der ich geh\u00f6rte, und eng verbunden mit dem Wunsch, der Kirche und der Bewegung zu dienen. Durch meine Begegnung mit Don Marco hatte ich die <em>Priesterbruderschaft vom heiligen Karl Borrom\u00e4us<\/em> n\u00e4her kennengelernt. So verband sich mein Wunsch, mich Gott zu weihen, sofort mit dieser Gemeinschaft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Tages besuchte ich meinen Cousin Gabriel, der inzwischen in das Priesterseminar in Rom eingetreten war. Die wenigen Tage, die ich in dem Haus an der Via Boccea verbrachte, \u00fcberzeugten mich, dass dies die Gemeinschaft war, in der ich leben wollte: eine Erfahrung von Gemeinschaft und Freundschaft, deren Ziel es ist, der Verherrlichung Christi in der Welt zu dienen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Trient \u00fcber Bologna nach Rom: die Entdeckung einer Freundschaft, deren Ziel es ist, der Herrlichkeit Christi zu dienen. Die Geschichte von Martino Zavarise, der am 22. Juli zum Priester geweiht wurde.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":9477,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"slim_seo":{"title":"Eine Erfahrung von Gemeinschaft und Freundschaft - Priesterbruderschaft des heiligen Karl Borrom\u00e4us","description":"Von Trient \u00fcber Bologna nach Rom: die Entdeckung einer Freundschaft, deren Ziel es ist, der Herrlichkeit Christi zu dienen. 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