{"id":9486,"date":"2024-07-08T15:57:18","date_gmt":"2024-07-08T13:57:18","guid":{"rendered":"https:\/\/sancarlo.org\/di-che-cosa-hai-paura\/"},"modified":"2024-10-04T19:41:21","modified_gmt":"2024-10-04T17:41:21","slug":"di-che-cosa-hai-paura","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sancarlo.org\/de\/di-che-cosa-hai-paura\/","title":{"rendered":"Wovor hastdu Angst?"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image wp-block-image--fnztema is-style-full-width\"><picture><source media=\"(min-width: 1280px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323-1366x912.jpg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323.jpg 2x\"><source media=\"(min-width: 1024px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323-1024x684.jpg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323.jpg 2x\"><source media=\"(min-width: 768px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323-800x534.jpg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323-1600x1068.jpg 2x\"><source media=\"(min-width: 200px)\" srcset=\"https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323-500x334.jpg 1x, https:\/\/sancarlo.org\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/ANTEPRIME-323-1000x668.jpg 2x\"><img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" alt=\"Anteprime 323\" \/><\/picture><figcaption>lorem ipsum<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p>die Bewegung <em>Comunione e Liberazione<\/em> zu einer Pilgerfahrt nach Tschenstochau ein, um der Gottesmutter den Beginn meines Studiums anzuvertrauen. Nachdem wir mehrere Tage gegangen waren, betete ich vor der Ikone der Schwarzen Madonna: \u201eMaria, lass mich w\u00e4hrend der Studienjahre erkennen, was meine Berufung ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Damals hatte ich eine Freundin und dachte bei \u201eBerufung\u201c in erster Linie an die Ehe. Ich ahnte nicht, dass sich die Gottesmutter nicht an das halten w\u00fcrde, was ich mir vorstellte. Schon von diesem Augenblick an gab sie Antwort, indem sie dem Wort \u201eBerufung\u201c einen tieferen Sinn gab: das, was der Herr f\u00fcr mich vorgesehen hatte. Im September desselben Jahres begann ich mein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universit\u00e0 Bicocca in Mailand. Zur gleichen Zeit lernte ich einige spanische Studenten von CL kennen. Aufgrund meiner Freundschaft mit ihnen beschloss ich, mein Erasmus-Semester in Madrid zu verbringen. Diese sechs Monate geh\u00f6rten sicher zu den wichtigsten f\u00fcr meine Entwicklung als Mensch und als Christ, nicht zuletzt f\u00fcr meine Berufung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar 2013, gegen Ende meiner Zeit in Madrid, lud mich eine Freundin zum Abendessen ein. An einem bestimmten Punkt fragte sie mich: \u201eBist du gl\u00fccklich?\u201c Ich antwortete: \u201eGl\u00fccklich? Wei\u00df ich nicht. Aber ich bin zufrieden.\u201c Darauf fragte sie nach: \u201eUnd wann bist du wirklich gl\u00fccklich?\u201c Ohne gro\u00df nachzudenken, antworte ich spontan: \u201eIch bin gl\u00fccklich, wenn ich die Gegenwart Christi in meinem Leben erkenne.\u201c So etwas hatte ich noch nie gedacht, und ich wusste auch nicht, woher diese Idee pl\u00f6tzlich kam. Aber in den n\u00e4chsten Tagen dachte ich immer wieder \u00fcber meine Antwort nach. Und irgendwann \u00fcberlegte ich: \u201eWenn das wahr ist, warum sollte ich ihm dann nicht mein ganzes Leben schenken?\u201c Sobald diese Frage auftauchte, versuchte ich sie zu verdr\u00e4ngen, um mich nicht damit auseinandersetzen zu m\u00fcssen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p>\u201eIch bin zufrieden.\u201c Sie fragte nach: \u201eUnd wann bist du wirklich gl\u00fccklich?\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Inzwischen war ich nach Mailand zur\u00fcckgekehrt, wo ich Don Marco kennenlernte, der damals Hochschulpfarrer in der \u201eBicocca\u201c war. Mit ihm sprach ich zum ersten Mal \u00fcber die Frage meiner Berufung. Doch ich betonte immer wieder, ich wolle nicht Priester werden. Er h\u00f6rte mir zu und versuchte mich zu begleiten, aber ich blieb in meinen Vorstellungen gefangen. In dem Sommer nach meinem Studienabschluss macht er einen Versuch, mich wachzur\u00fctteln: \u201eIch gebe dir eine Woche Zeit. Danach rufe ich im Priesterseminar von Mailand an und sage, dass du bei ihnen die Verifizierung der Berufung zum Priestertum beginnen willst.\u201c Meine Antwort war ein klares Nein. Ich hatte keinerlei Absicht, das zu tun. Inzwischen begann ich mein Masterstudium an der Katholischen Universit\u00e4t Mailand. Ich traf mich zwar weiterhin mit Don Marco, sprach aber nicht mehr mit ihm \u00fcber meine Berufung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jenes Jahr war insgesamt sehr schwierig f\u00fcr mich. Aus verschiedenen Gr\u00fcnden, aber einer fasst sie vielleicht alle zusammen: Mir wurde immer klarer, dass ich vor dem Ruf des Herrn davonlief. Im August nahm ich, wie jedes Jahr, am Meeting in Rimini teil. Im Gespr\u00e4ch mit einem Freund dort beschloss ich spontan, die Fragen bez\u00fcglich meiner Berufung anzusprechen. Der fragte mich dann: \u201eWovor hast du eigentlich Angst?\u201c Da wurde mir klar, dass die einzige Antwort auf diese Frage lautete: \u201eEs ist nicht das, was ich will.\u201c Wir unterhielten uns lange, und ein Satz, den er sagte, traf mich ins Herz: \u201eWenn der Herr uns so deutliche Zeichen gibt, k\u00f6nnen wir nichts anderes tun, als ihnen zu folgen.\u201c Nachdem ich nach Mailand zur\u00fcckgekehrt war, ging ich zu Don Marco und sagte ihm, ich wolle den Weg der Verifizierung beginnen, den er mir vor einem Jahr vorgeschlagen hatte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dank der Begegnungen im Seminar von Venegono und der Exerzitien f\u00fcr die Studenten der Bewegung in jenem Jahr wurde mir klar, dass der Herr mich wirklich zum Priester berief. Das warf eine neue Frage auf: Sollte ich Di\u00f6zesanpriester werden oder Mitglied der <em>Priesterbruderschaft vom heiligen Karl Borrom\u00e4us<\/em>? Durch die Hilfe von Don Antonio Anastasio erkannte ich dann, dass der Herr mich in die <em>Fraternit\u00e0 San Carlo <\/em>rief. So kam ich nach einem weiteren Jahr und mehreren Gespr\u00e4chen am 8. April 2017 in der Via Boccea an. In diesem Sommer werde ich nach 14 Jahren als Priester nach Tschenstochau zur\u00fcckkehren, um der Schwarzen Madonna zu danken, dass sie mein Gebet erh\u00f6rt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wahre Fragen von Freunden k\u00f6nnen den Weg zur Entdeckung der eigenen Berufung \u00f6ffnen: die Geschichte von Matteo Pagani, der am 22. Juni zum Priester geweiht wurde.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":8349,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"slim_seo":{"title":"Wovor hastdu Angst? - Priesterbruderschaft des heiligen Karl Borrom\u00e4us","description":"Wahre Fragen von Freunden k\u00f6nnen den Weg zur Entdeckung der eigenen Berufung \u00f6ffnen: die Geschichte von Matteo Pagani, der am 22. 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